Gemeinsam stärker: Auftakt für Elternselbstorganisation

Wie können Eltern in der Kinder- und Jugendhilfe besser miteinander in Kontakt kommen und ihre Erfahrungen einbringen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Eltern und Fachkräfte bei der regionalen Auftaktveranstaltung von ElSe, einem Projekt zur Förderung von Selbstorganisation.

Ziel des Projekts ist es, Strukturen für die Selbstorganisation von Eltern in der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe aufzubauen. Eltern und Fachkräfte kamen in der Graf Recke Kirche in Düsseldorf-Wittlaer zusammen, um erste Ideen für mehr Austausch und Vernetzung zu sammeln.

Austausch und eine stärkere Stimme von Eltern

In Arbeitsphasen sammelten die Teilnehmenden zunächst Hindernisse, die einer besseren Vernetzung im Weg stehen. Anschließend entwickelten Eltern und Fachkräfte gemeinsam Ideen, wie eine gute Zusammenarbeit und Selbstorganisation von Eltern aussehen kann. Zum Abschluss wurden wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung gesammelt und priorisiert. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die nächsten Schritte im Projekt. 

Wissenschaftlich begleitet: Projekt ElSe

Die Graf Recke Stiftung beteiligt sich am Projekt „Eltern-Selbstorganisationen“ der Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen und der Fachhochschule Dortmund. Ziel ist es, Eltern in der Kinder- und Jugendhilfe zu stärken und ihnen Raum für Austausch, Vernetzung und Mitwirkung zu geben. Am Standort der Stiftung wird der Aufbau solcher Strukturen aktiv unterstützt. Der Prozess ist offen gestaltet: Die Erfahrungen und Ideen der Eltern stehen im Mittelpunkt und fließen in die weitere Entwicklung ein.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, damit die gewonnenen Erkenntnisse auch langfristig genutzt werden können. So setzt sich die Stiftung als einer von vier Standorten dafür ein, Eltern stärker zu beteiligen und ihre Perspektiven sichtbarer zu machen.

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